In Lauenstein bündelt das familiengeführte Unternehmen SPINNER aus München sein Mobilfunk-Portfolio, einschließlich SpinnerFlex(R) Jumperkabel und In-Building-Systeme, an einem Standort. LOGSOL analysierte Prozesse und Materialströme, entwickelte verschiedene Lagerlayout-Szenarien und empfahl automatisierte Systeme wie Verschieberegale und Lean-Lifte. Die optimierten Abläufe erhöhen Lagerdichte, beschleunigen Kommissionierung und Versendung. Als zentrales Distributionszentrum gewährleistet Lauenstein europaweiten Versand hochwertiger HF-Produkte unter Einhaltung strenger Qualitäts- und Nachhaltigkeitskriterien. Termingerechte Realisierung bis März 2024 sichert Wettbewerbsfähigkeit, dauerhaft effiziente zukünftige Wachstumsoptionen
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Tradition und Innovation vereint: SPINNER-Gruppe investiert in Lauensteiner Logistikzentrum

Sächsisches Hub für Hochfrequenztechnik (Foto: LOGSOL GmbH)
Die grenzüberschreitende Montanlandschaft Erzgebirge/Krusnoho?i wurde 2019 als UNESCO-Welterbe anerkannt und unterstreicht ihren historischen Wert. In Lauenstein betreibt die SPINNER Gruppe aus München ein Werk zur Produktion von SpinnerFlex(R) Jumperkabeln, die in Mobilfunkmasten zum Einsatz kommen. Parallel wird ein Distributionszentrum für konfektionierte Hochfrequenzkabel, In-Building-Lösungen und Zubehör aufgebaut. Dieses Projekt optimiert die Intralogistik, steigert Lagerkapazität mit automatisierten Systemen und beschleunigt die europaweite Auslieferung hochfrequenter Produkte durch flexibles Layout, skalierbare Technik intelligente Bestandsführung.
Alle Mobilfunksysteme zukünftig zentral erhältlich: Kürzere Wege, schnellere Abläufe
Vor der Zentralisierung kamen Kunden in zwei Lieferketten: Antennen und Verteiler wurden aus Westerham geliefert, während Kabel direkt aus Lauenstein verschickt wurden. Mit dem neuen Distributionszentrum werden nun sämtliche Mobilfunkkomponenten – von maßgeschneiderten Jumperkabeln über In-Building-Systeme bis zu Handelszubehör – an einem zentralen Punkt gebündelt. Diese Konsolidierung ermöglicht eine effiziente Lagerhaltung, reduziert Leerfahrten und Durchlaufzeiten und strafft die Kommissionier- sowie Versandprozesse für alle Mobilfunkanwendungen spürbar und sorgt für höhere Transparenz.
Spezialistenteam dokumentiert Material- und Warenflüsse für optimierte künftige Lagerausstattung
Im Frühjahr 2023 leitete LOGSOL die Projektplanung mit einem Kick-off-Meeting, bei dem zwei Logistikfachleute sämtliche Materialflüsse, Lagerkapazitäten und Prozessabläufe bei SPINNER Lauenstein detailliert erfassten. Zeitgleich entwickelten sie ein schlüssiges logistisches Mengengerüst mit Plan- und Leistungskennzahlen, das als kritisches Planungsinstrument für die dimensionale Auslegung reaktiver Lagertechnik sowie die Definition des Flächenbedarfs diente. Auf dieser Basis konnten zielgerichtete Investitionsentscheidungen und Kapazitätsreserven festgestellt werden. Diese objektive Datengrundlage steigerte Transparenz, Effizienz und Planbarkeit nachhaltig.
Detaillierte Mengengerüste ermöglichen präzise Dimensionierung automatisierter Lagertechnik und Layoutplanung
Basierend auf den zuverlässigen Logistikkennzahlen entwickelten LOGSOL-Spezialisten mehrere Lagerkonzepte mit unterschiedlichen Regal- und Flurfördertechnik-Kombinationen. Die Simulation von Frontstaplern, Schubmaststaplern und Hochhubwagen ermöglichte die Analyse von Stellplatzbedarf, Umlaufgeschwindigkeit und Umschlagskapazität. Ziel war die Auswahl einer favorisierten Layout-Option, welche eine ausgewogene Balance zwischen Flexibilität im Wareneingang, präziser Kommissionierung und effizientem Versand gewährleistet. Ergänzend flossen Instandhaltungsintervalle, Bedienerergonomie und Investitionsrendite in die Bewertung ein. Außerdem wurde die Integration zukünftiger Automationslösungen weiterer Optimierung geprüft.
Lean-Lifte und Verschieberegalanlagen unterstützen künftiges Mobilfunkwachstum durch skalierbare Kapazitäten
Im Sinne einer schlanken Logistik riet LOGSOL zur Einführung automatischer Verschieberegalanlagen im Großteillager kombiniert mit Lean-Liften für das Kleinteilelager. Diese Systeme schaffen mehr Lagerplätze auf identischer Fläche, erhöhen die Zugriffsgeschwindigkeit und verringern Pufferstände. Durch automatisierte Steuerung der In- und Outbound-Prozesse lassen sich zudem Fehlerquellen minimieren. SPINNER Lauenstein erhält damit ein zukunftssicheres Lager, das sich einfach erweitern lässt und steigende Mobilfunkaufträge effizient bedient. Die skalierbare Infrastruktur unterstützt zudem nachhaltige langfristige Expansionsstrategien.
LOGSOL sichert mit Vorzugslösung pünktliche Betriebsaufnahme in Lauenstein 2024
Gemäß Aussage von Jörg Eichler lieferte die von LOGSOL vorausschauend ausgewählte Prioritätslösung die Voraussetzung dafür, dass das enge Zeitfenster zur Inbetriebnahme im März 2024 eingehalten wurde. Die punktgenaue Übergabe des durchdachten Konzepts ermöglichte eine unmittelbare Umsetzung der Baumaßnahmen. Somit gewinnt Lauenstein gleichermaßen als Teil des UNESCO-Welterbes und als logistische Zentrale an Bedeutung, indem hier der europaweite Versand hochwertiger Hochfrequenzkabel und Systemkomponenten für SPINNER gebündelt wird. Dies optimiert Prozessketten und Kosten.
In Lauenstein entsteht moderne Logistikdrehscheibe für europäische Mobilfunkversorgung zuverlässig
Mit der Umstellung in Lauenstein hat SPINNER Gruppe ein leistungsfähiges Logistik-Hub realisiert, das die Herstellung und Auslieferung von SpinnerFlex(R) Jumperkabeln sowie In-Building-Systemen integriert. Durch die Zusammenführung aller Prozessschritte verkürzen sich Lieferstrecken und Durchlaufzeiten erheblich. High-Density-Lagerlösungen und automatisierte Systeme erhöhen die Effizienz und Flexibilität. Die fristgerechte Installation durch LOGSOL garantiert eine reibungslose Inbetriebnahme und sichert die zuverlässige Versorgung des europäischen Mobilfunknetzes. Kunden genießen verbesserte Planbarkeit, reduzierte Wartezeiten und gesteigerte Qualität effizient.