Workshopreihe Gnadenthal stärkt Problemlösungskompetenz und nachhaltiges Denken bei Azubis

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Die Auszubildenden der Friedhelm Loh Group nahmen am Gnadenthal-Projekt praxisorientiert teil, um Energieeffizienz und Ressourcenschonung zu erlernen. In Gruppen planten sie eine Energiesparwoche, führten digitale Befragungen durch, entwickelten eine Website und setzten Marketingmaßnahmen um. Ihre Projektideen präsentierten sie am 20. Januar in der Rittal-Zentrale in Herborn vor einer Jury um Prof. Dr. Friedhelm Loh. Das erfolgreichste Team wird mit einer dreitägigen Reise nach Leipzig und einem Besuch des Porsche-Werks belohnt.

Azubis diskutieren Alltag ohne Energie und entwickeln nachhaltige Konzepte

Prof. Dr. Friedhelm Loh sprach den Auszubildenden Mut zu (Foto: Friedhelm Loh Group)

Prof. Dr. Friedhelm Loh sprach den Auszubildenden Mut zu (Foto: Friedhelm Loh Group)

Der zuverlässige Zugriff auf Energiequellen sichert das Funktionieren von Kommunikationsgeräten, Transportmitteln und medizinischer Ausrüstung. Fällt die Stromversorgung aus, kommen Smartphones nicht in Betrieb, Fahrzeuge still und Kliniken verlieren lebenswichtige Apparate. Vor diesem Hintergrund analysierten Auszubildende der Friedhelm Loh Group im Rahmen ihres Gnadenthal-Projekts Einsparpotenziale und entwickelten praxistaugliche Konzepte für eine Energiesparwoche. Am 20. Januar stellten sie ihre Ergebnisse in der Rittal-Zentrale in Herborn einer interdisziplinären Jury vor, kritische Reflexion angeregt.

Ziel des Gnadenthal-Projekts: Stärkung von Kreativität, Teamfähigkeit und Managementkompetenzen

In ihrem zweiten Ausbildungsjahr nehmen die jungen Talente an dem nach dem Taunuskloster benannten Gnadenthal-Projekt teil. Mehrtägige Workshopeinheiten fordern sie heraus, gesellschaftliche Dynamiken und wirtschaftliche Zusammenhänge gemeinsam zu analysieren. Die Gruppenstruktur fördert aktives Projektmanagement, während sie kreative Lösungsansätze für reale Herausforderungen entwickeln. Dabei stärken die Auszubildenden Kommunikationsfähigkeit, Anpassungsvermögen und eigenständiges Arbeiten. Der modulare Aufbau ermöglicht Reflexion, Feedbackrunden und eine praxisnahe Vorbereitung auf zukünftige berufliche Aufgaben. Systematisch motiviert interdisziplinärer Austausch inklusive.

Digitale Umfragen und Marketingmaßnahmen stärken Energiesparwoche als nachhaltigen Gesellschaftsklebstoff

"Energie als Lebensader": Jana Schönberger präsentiert der Jury (Foto: Friedhelm Loh Group)

„Energie als Lebensader“: Jana Schönberger präsentiert der Jury (Foto: Friedhelm Loh Group)

Die zehn beteiligten Teams nutzten die Woche unter dem Motto ‚Energie als Klebstoff der Gesellschaft‘, um praxisnahe Lösungen für sparsamen Energieeinsatz zu entwickeln. Sie führten Online-Umfragen durch, um Einblicke in Alltagsgewohnheiten zu gewinnen, entwarfen eine informierende Website und planten crossmediale Marketingaktionen. Dazu gehörten Podcasts, digitale Flyer und QR-Codes in Gemeinschaftsbereichen. So erreichten sie unterschiedliche Zielgruppen und regten zu kollektivem Handeln für eine dauerhafte, effizientere Nutzung von Strom und Wärme an.

Management-Jury lobt kreative Konzepte, belohnt Siegerteam mit exklusivem Porsche-Werkbesuch

Prof. Dr. Friedhelm Loh und sein Beurteilungsgremium ehrten das herausragende Team um Jana Schönberger, Mia Laurentine Trinks, Jaron Lehmann und Daniel Mischin für deren kreative Lösungsansätze. Als Siegerpreis spendierte das Unternehmen eine dreitägige Fachreise nach Leipzig mit exklusivem Einblick in die Porsche-Produktion. Die auf dem zweiten und dritten Platz platzierten Projektgruppen erhielten jeweils Beschaffungs-Gutscheine, um ihre weiteren Entwicklungs- und Umsetzungsaktivitäten zu unterstützen. Das Lob soll Pioniergeist, Nachhaltigkeitsbewusstsein und Zusammenarbeit ausbauen.

Studie: Vollständige Energiereduktion beeinträchtigt lebenswichtige Versorgung und Gesundheitsdienste drastisch

Die Ergebnisse der einwöchigen Energiesparaktion verdeutlichen, dass eine vollständige Abschaltung nicht praktikabel ist. Kritische Sektoren wie Gesundheitswesen, Verkehrsnetze und IT-Infrastruktur benötigen dauerhaft Energie für Betriebssicherheit, Datenmanagement und Notfallversorgung. Sowohl der Personenverkehr als auch der Gütertransport sind abhängig von Strom und Treibstoffzugang. Trotz breiter Kenntnis der Herausforderungen verhindert der Wunsch nach Komfort und Bequemlichkeit oftmals die Umsetzung von sparsamen und nachhaltigen Energiekonzepten. Die Studie unterstreicht damit die Notwendigkeit, technische Lösungen und Verhaltensänderungen zu kombinieren.

Energie in Azubis freisetzen, Leben aktiv gestalten empfiehlt Loh

Gespannt warteten die Auszubildenden auf die Bekanntgabe (Foto: Friedhelm Loh Group)

Gespannt warteten die Auszubildenden auf die Bekanntgabe (Foto: Friedhelm Loh Group)

Die Auszubildenden demonstrierten herausragende Marketingkompetenzen und kreatives Geschick bei der Auswahl von Präsentationsmedien und Kommunikationsstrategien. Prof. Dr. Friedhelm Loh lobte ihre Fähigkeit, komplexe Inhalte verständlich aufzubereiten und ihre Energie in wirkungsvolle Botschaften umzuwandeln. Er betonte, dass neben technischer Expertise auch geistige Erholung entscheidend sei. Mit seinem Hinweis, bewusst Abschaltungspausen einzubauen und sich auf Kernaussagen zu fokussieren, stärkte er ihr Selbstbewusstsein und ihre persönliche Effizienz sowie effiziente und gesundheitsfördernde Routinen aufzubauen.

Friedhelm Loh Ausbildungskonzepte kombinieren Marketing, Präsentation, Nachhaltigkeit und Energieeffizienzkompetenz

Die praxisbezogenen Projektaufgaben der Friedhelm Loh Group eröffnen Auszubildenden die Möglichkeit, in interdisziplinären Teams Energiethemen zu bearbeiten und nachhaltige Lösungsansätze zu entwickeln. In Workshops erarbeiten sie digitale Umfragen, gestalten Websites und führen Marketingmaßnahmen durch. Dabei erweitern sie ihre Kenntnisse in Projektmanagement, Marketing und Präsentation. Dieses praxisnahe Lernen sensibilisiert für effizienten Energieeinsatz und schärft das Verantwortungsbewusstsein. Die erworbenen Kompetenzen bereiten sie auf den beruflichen Alltag und eine zukunftsweisende Rolle als Bürger vor.

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