Neues Studienmodell ermöglicht Berufstätigen akademische Qualifizierung neben dem Beruf

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Die Hochschule Weserbergland bietet das Studium Soziale Arbeit künftig in Zusammenarbeit mit der Kolping Hochschule Gesundheit und Soziales in zwei Studienformen an. Zum Beginn des Wintersemesters 2026/2027 starten insgesamt 20 Studenten. Während 16 Studenten ein duales Studium mit betrieblicher Praxis aufnehmen, wählen vier Studenten das berufsbegleitende Format. Die Verbindung aus Online-Lehre, Präsenzveranstaltungen und anwendungsnahen Einheiten ermöglicht eine planbare Weiterbildung. Zugleich werden fachliche Kenntnisse, Handlungssicherheit und Zusammenarbeit mit regionalen Einrichtungen gestärkt.

Sechzehn duale Studenten beginnen Studium Sozialer Arbeit an HSW

Die Hochschule Weserbergland führt ab dem Wintersemester 2026/2027 zwei Studienmodelle für Soziale Arbeit. Das duale Modell, das bereits im Vorjahr eingerichtet wurde, richtet sich an Studenten mit Praxispartner. Zusätzlich steht nun ein berufsbegleitendes Format zur Verfügung. In der neuen Kohorte studieren 20 Studenten. 16 Studenten absolvieren das Studium dual, vier Studenten neben ihrer Berufstätigkeit. Durch die parallele Bereitstellung beider Formate kann die HSW unterschiedliche Ausgangssituationen, Zeitmodelle und Qualifizierungsziele im Sozialwesen abdecken.

Neue Studentengruppe erhält zum Studienbeginn umfassende organisatorische Orientierung Einblicke

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung stellte HSW Präsident Prof. Dr. Peter Britz den neuen Studenten die Bedeutung ihres künftigen Fachgebiets vor. Er beschrieb Soziale Arbeit als eine Aufgabe, die Unterstützung organisiert, Teilhabe fördert und Menschen bei der Bewältigung schwieriger Lebenssituationen begleitet. Die danach angebotenen Orientierungstage behandelten den organisatorischen Aufbau, die fachlichen Anforderungen und den zeitlichen Ablauf des Studiums. Zudem erhielten die Studenten Hinweise zu Kommunikationswegen, Ansprechpartnern und für Studienalltag erforderlichen Regelungen.

Akademisches Lernen verknüpft sich mit sozialer Berufspraxis beider Studienmodelle

Akademisches Lernen und berufliche Anwendung sind im Studienangebot eng aufeinander abgestimmt. Studenten im dualen Studienmodell sammeln während des gesamten Studiums Erfahrungen bei einem Arbeitgeber aus dem Sozialwesen. Sie können wissenschaftliche Methoden und Fachwissen mit Anforderungen ihrer Praxisstelle verknüpfen. Das berufsbegleitende Angebot eröffnet Beschäftigten die Möglichkeit, sich neben dem Beruf weiterzubilden und ihre berufliche Position zu erhalten. Auf diese Weise verbindet der Studiengang Qualifizierung, Erwerbstätigkeit und praxisbezogene Kompetenzentwicklung in einer Studienorganisation.

Studium vermittelt Kompetenzen für Beratung Jugendhilfe Gesundheit und Bildung

Durch die Kombination von Sozialrecht, Psychologie, Beratung, Diversität und methodischem Wissen vermittelt das Studium zentrale Voraussetzungen für sozialpädagogische und beratende Berufsfelder. Studenten lernen, rechtliche Grundlagen anzuwenden, soziale Problemlagen zu analysieren und Unterstützungsangebote fachlich zu planen. Die erworbenen Kompetenzen sind für Aufgaben in sozialen Einrichtungen, Beratungsstellen, der Jugendhilfe sowie Gesundheits- und Bildungseinrichtungen relevant. Auch kommunale Organisationen benötigen Fachkräfte mit entsprechenden Kenntnissen. Der interdisziplinäre Aufbau ermöglicht es Studenten, unterschiedliche Arbeitsfelder zu erkennen.

HSW ergänzt digitales Studienangebot mit praxisnahen regionalen Austauschformaten gezielt

Die Kolping Hochschule Gesundheit und Soziales trägt die Verantwortung für akademische Inhalte, Studienorganisation und digitale Lehre. Ihr Online-Präsenzmodell stellt sicher, dass Studenten unabhängig von geografischen Entfernungen am Studium teilnehmen können. Die HSW ergänzt den digitalen Studienbetrieb durch ihre Kontakte in der Region und organisiert anwendungsorientierte Case Days. Diese Präsenztermine fördern den persönlichen Austausch, verbinden unterschiedliche Perspektiven und ermöglichen die strukturierte Analyse realitätsnaher Fälle aus der Sozialen Arbeit unter fachlicher Anleitung.

Akkreditierte HSW erweitert Weiterbildungsangebote durch Forschungstransfer und Digitalhub nachhaltig

Als gemeinnützige Hochschule mit Sitz in Köln ist die Kolping Hochschule Teil eines Netzwerks im Gesundheits- und Sozialbereich. Sie konzentriert sich darauf, die Fachkräftesicherung durch akademische Qualifizierung zu unterstützen. Die HSW liefert als staatlich anerkannte und vom Wissenschaftsrat akkreditierte Hochschule in Hameln ihre Expertise für duale und berufsbegleitende Studienmodelle. Ihr Angebot geht über das Studium hinaus: Weiterbildung, Forschungstransfer und der zedita.digitalhub fördern Wissenstransfer sowie innovative Formen des Lernens und Arbeitens.

Digitaler Beratungstermin zum Sozialarbeitsstudium findet Ende Januar 2027 statt

Die Bewerbung für den nächsten Studienjahrgang im Studiengang Soziale Arbeit ist für Interessenten und ausbildende Unternehmen bereits möglich. Wer sich über Inhalte, Zulassung und Ablauf informieren möchte, kann am 28. Januar 2027 um 17:00 Uhr an einem unverbindlichen Online-Infotermin teilnehmen. Die Veranstaltung ist kostenfrei und richtet sich auch an potenzielle Praxispartner. Annika Heß beantwortet umfassend Fragen telefonisch unter 05151 9559-44 oder per E-Mail an hess@hsw-hameln.de und unterstützt die weitere Entscheidungsfindung bei Interessenten.

Das Angebot ist auf eine akademische Ausbildung ausgerichtet, die mit beruflichen Anforderungen vereinbar bleibt. Im dualen Studium sammeln Studenten parallel zur Lehre Erfahrung in sozialen Organisationen. Das berufsbegleitende Studium eröffnet Beschäftigten die Möglichkeit, ihren Abschluss ohne Unterbrechung ihrer Erwerbstätigkeit zu erwerben. Die digitale Durchführung der Lehre wird durch Präsenzformate an der HSW ergänzt. Gemeinsam mit der Kolping Hochschule entstehen Lernbedingungen, die Wissenserwerb, Austausch, regionale Vernetzung und anwendungsbezogene Kompetenzentwicklung verlässlich verbinden.

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