Vollautomatisierte Prozesse ermöglichen skalierbare Gensynthese mit hochmoderner IoT-inspirierter Infrastruktur

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Thermo Fisher Scientific nutzt in Regensburg die microchipbasierte Synthese von Oligonukleotiden, gekoppelt mit IT-gestützter Prozessautomation und digital vernetzten Steuerungssystemen, um die Gentechnologie zu revolutionieren. Der kostenfreie GeneOptimizer-Algorithmus passt Syntheseparameter optimal an, während der Gene-to-Protein-Service die nahtlose Umwandlung synthetischer DNA in funktionsfähige Proteine in Säugerzellkulturen erlaubt. Innerhalb weniger Tage entstehen tausende standardisierte Gene und Proteine, die weltweit verteilt werden und neue Maßstäbe in Effizienz und Skalierbarkeit setzen. Ressourceneinsatz wird signifikant optimiert.

Pionierarbeit in Regensburg: Automatisierte Gensynthese erreicht Produktion in Tagen

In 1999 wurde auf dem Campus der Universität Regensburg die BioPark Regensburg GmbH ins Leben gerufen, wo Prof. Ralf Wagner am Institut für medizinische Mikrobiologie und Hygiene die Vision von Geneart initiierte. Sein Team entwickelte maßgeschneiderte Software-Tools und modifizierte bestehende Synthesegeräte. Durch diese Kombination konnte die Gensynthese erstmals vollständig automatisiert und von einem mehrmonatigen auf einen tageweisen Ablauf reduziert werden, was die Geschwindigkeit genetischer Analysen enorm steigerte sowie die Effizienz.

Von BioPark-Förderung 1999 bis weltweiter Genproduktion am Standort Regensburg

Der Gang an die Frankfurter Börse im Jahr 2006 machte Geneart zu einem der wenigen börsennotierten Biotech-Unternehmen Deutschlands, mit finanzieller Unterstützung von BioPark Regensburg, dem Freistaat Bayern und dem BMBF. Durch die Übernahme 2010 integrierte Life Technologies das Unternehmen in sein Portfolio, bevor es 2014 vollständig in Thermo Fisher Scientific aufgegangen ist. Heute nutzt der Standort Regensburg hochmoderne automatisierte Anlagen, um jährlich tausende Gene parallel zu synthetisieren und weltweit auszuliefern.

Vollständig automatisierte Oligonukleotidsynthese ermöglicht schnelle Skalierung genetischer Produktionsprozesse weltweit

Die umfassende Digitalisierung der Genproduktion von Thermo Fisher Scientific umfasst vernetzte Softwarelösungen, Sensorcluster und intelligente Steuerungslösungen. Mikrochipgestützte Oligonukleotidsynthesen nutzen algorithmisch betriebene Pipettierroboter, Temperatur- und Druckkontrollen für präzise Reaktionsbedingungen. Automatisierte Workflows führen zu höheren Durchsatzraten und reduzieren menschliche Eingriffe auf ein Minimum. Die Folge sind optimierte Entwicklungszyklen, verbesserte Produktqualität und eine solide Basis für die schnelle Umsetzung komplexer Forschungsprojekte in der Biotechnologie. Es schafft einen einzigartigen, hochmodernen Automatisierungsstandard für digitalisierte Gensyntheseplattformen.

Weltweit verfügbarer Gene-to-Protein Service beschleunigt Biotech-Entwicklungen seit zehn Jahren

Der Gene-to-Protein-Service von Thermo Fisher Scientific ermöglicht seit mehr als zehn Jahren die nahtlose Umsetzung synthetischer DNA in funktionelle Proteine in Säugerzellkulturen. Kunden profitieren von einem kompletten Servicepaket aus Genkonstruktion, Transfektion, Zellkultivierung und Proteinreinigung. Besonders in der Antikörperforschung schätzen Anwender die hohe Ausbeute, schnelle Durchlaufzeiten und konstanten Qualitätsstandards, die es ermöglichen, Forschungsergebnisse zuverlässig zu reproduzieren und die Entwicklung innovativer Biopharmazeutika signifikant zu beschleunigen. Er unterstützt damit minimal invasive Therapien und neue Diagnoseverfahren.

Algorithmus übersetzt Gen-Dialekte effizient kostfrei für verbesserte Proteinproduktion weltweit

Bereits in den frühen Entwicklungsjahren wurde der GeneOptimizer-Algorithmus als internes Forschungswerkzeug konzipiert, um DNA-Sequenzen aus verschiedenen Organismen anhand codonpräferenzen automatisch anzupassen. Diese Innovation bietet Kunden kostenfreien Zugriff auf optimierte Gensynthesen, steigert die Proteinproduktion in Expressionssystemen und reduziert Versuchsaufwand. Anwender profitieren von verbesserter Ausdrucksstärke, beschleunigter Entwicklungsdynamik und robusten Prozessen, wodurch sie sich klar von Wettbewerbern aus den USA und China abheben. Sie sichern sich damit schnell realisierbare, standardisierte und kosteneffektive Lösungen.

Geneart engagiert sich sozial unterstützt Strohhalm e.V. in Regensburg

An seinem Regensburger Standort stellt Thermo Fisher Scientific Geneart mehr als 300 Spezialisten ein und bewirtschaftet über 7.000 Quadratmeter Labor- und Bürofläche in BioPark und Gewerbepark. Das Unternehmen koordiniert Bildungsinitiativen wie MINT-Labs Regensburg e.V., bietet Einblicke bei der offenen Veranstaltung „Nacht-Schafft-Wissen“ und unterstützt den Strohhalm e.V. durch Sachspenden, Know-how-Transfer und ehrenamtliches Engagement, um die Nachwuchsförderung und gesellschaftliche Verantwortung langfristig abzusichern und trägt so aktiv zur regionalen Innovations- und Wissenschaftslandschaft bei.

Thermo Fisher Scientific Geneart betreibt am BioPark Regensburg eine hochgradig miniaturisierte Syntheseplattform, in der mikrochipbasierte Oligonukleotide parallel gefertigt werden. Automatisierte Flüssighandling-Roboter und Software überwachen Reaktionen, während Cloud-basierte Systeme Produktionsdaten analysieren. Der proprietäre GeneOptimizer-Algorithmus optimiert genetische Sequenzen für maximale Proteinexpression. Diese digitalen Bioprozesse reduzieren Durchlaufzeiten drastisch und erhöhen die Produktionskapazität. Ergebnis sind tausende individuell designte Gene und Proteine, die binnen Tagen weltweit an Forschungslabore und Industriekunden geliefert werden mit höchster Qualität.

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