BMZ finanziert 75 Prozent Programmkosten, Spenderkreis übernimmt verbleibende Viertel

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Der vom Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung (BMZ) geförderte weltwärts-Freiwilligendienst bietet jungen Erwachsenen zwischen 18 und 28 Jahren (in Ausnahmefällen bis 35) eine finanziell attraktive Möglichkeit für einen sozial-kulturellen Einsatz im Ausland. Experiment übernimmt Organisation, Begleitung und Vermittlung in Bildungs-, Umwelt- und Nachhaltigkeitsprojekten. Die Einsatzdauer variiert zwischen sechs, neun und zwölf Monaten. Interessierte können sich bis zum 31.03.2026 online für Plätze in Argentinien, Benin, Ecuador, Indien, Mexiko oder Tansania bewerben. unverbindlich.

Bewerbungsphase Frühjahr und Sommer 2027 endet am 31. März

Seit 2008 unterstützt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) den weltwärts-Dienst und betont den Stellenwert von interkulturellem Austausch. Experiment, eine Fachorganisation, übernimmt die fachliche Betreuung, organisiert die Platzierung bei Gaststellen und begleitet die Freiwilligen in allen Phasen. Angebote gibt es für sechs, neun oder zwölf Monate. Die Bewerbungsfrist für die Ausreisen im Frühjahr und Sommer 2027 endet am 31. März 2026. Diese Plätze sind begrenzt und werden nach Eingang vergeben.

Freiwillige realisieren weltweit Projekte in Landwirtschaft, Bildung und Umweltschutz

Junge Erwachsene beteiligen sich an vielfältigen Projekten in Bildung, Sozialarbeit, ökologischer Landwirtschaft, Umweltschutz und nachhaltiger Entwicklung und erleben interkulturelle Begegnungen. So unterrichtete Theo in einem indischen Dorf Englisch, unterstützte Unterrichtsvorbereitungen und profitierte von Gemeinschaftsprojekten mit Eltern und Kolleginnen. Andere Einsatzstellen umfassen Frauenkooperativen auf Gemüsefarmen in Ecuador, Aufforstungsinitiativen in benachteiligten Regionen sowie die Durchführung tiergestützter Therapie mit Pferden auf einem Reiterhof in Argentinien. Dabei erweitern Freiwillige ihre fachlichen und persönlichen Kompetenzen

Programmfinanzierung nachhaltig: BMZ trägt 75 Prozent, Spenderkreis 25 Prozent

Das Finanzierungskonzept sieht vor, dass 75 Prozent der entstehenden Kosten vom Bundesministerium getragen werden. Die restlichen 25 Prozent werden durch eine selbst initiierte Spendenkampagne der Teilnehmern aufgebracht. Dadurch entfallen individuelle Beiträge komplett. Diese solidarische Finanzierung gewährleistet eine nachhaltige Programmdurchführung und fördert das gemeinsame Verantwortungsgefühl. Gleichzeitig ermöglicht sie eine verlässliche Budgetplanung und sichert langfristig interkulturelle Austauschprojekte ab, ohne wirtschaftliche Barrieren für engagierte junge Erwachsene aufzubauen. Die daraus resultierende Stabilität stärkt das Vertrauen von Partnern.

Kostenfreie digitale Infoabende am 19. August und 9. September

Interessierte können ihre Bewerbung rund um die Uhr über experiment-ev.de/freiwilligendienst-weltwaerts einreichen. Bei Bedarf stehen Ihnen die Ansprechpersonen Hans-Ulrich Krause (krause@experiment-ev.de; 0228 95 722 64) sowie Michael Mensing (mensing@experiment-ev.de; 0228 95 722 19) jederzeit für persönliche Beratung zur Verfügung. Ergänzend bietet Experiment kostenfreie Online-Infoveranstaltungen am 19. August und 9. September zwischen 18:00 und 19:30 Uhr an. Die Registrierung für diese Veranstaltungen erfolgt rechtzeitig über experiment-ev.de/events. Teilnehmer erhalten abschließend zeitnah eine schriftliche Bestätigung ihrer Anmeldung per E-Mail.

Im weltwärts-Freiwilligendienst verbinden sich praktische Entfaltung und interkulturelle Weiterbildung im Ausland. Dank der finanziellen Unterstützung des BMZ und der Betreuung durch Experiment erleben Teilnehmer umfassende fachliche Einarbeitung, persönlichen Austausch und handlungsorientierte Projektarbeit in Bereichen wie Bildung, Umweltschutz und gemeinnütziger Arbeit. Die Förderung übernimmt drei Viertel der Kosten, während ein Teilnehmernkreis die Restfinanzierung sichert. Durch den entstehenden Perspektivwechsel entwickeln junge Menschen soziale Kompetenzen, Selbstständigkeit und globale Vernetzungsfähigkeiten, interkulturelles Verständnis und Nachhaltigkeit.

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